Was ist ein PMMA-Boden?
PMMA steht für Polymethylmethacrylat – ein Kunststoffharz, das sich durch eine ausserordentlich kurze Aushärtezeit auszeichnet. Bereits 1–2 Stunden nach dem Auftrag ist die Fläche voll begehbar und belastbar, nach wenigen weiteren Stunden auch für Fahrzeugverkehr geeignet.
Dieser Vorteil macht PMMA zur ersten Wahl, wenn Betriebe ihre Produktion oder ihren Betrieb nicht lange unterbrechen können. POLYCORE GmbH führt PMMA-Sanierungen auch am Wochenende oder in der Nacht durch – damit Sie am nächsten Morgen wieder voll betriebsbereit sind.
Einsatzbereiche
PMMA eignet sich besonders für zeitkritische oder witterungsexponierte Flächen:
- Parkhäuser und Tiefgaragensanierungen
- Aussenbeläge, Terrassen, Balkone
- Lebensmittelbetriebe mit kurzen Wartungsfenstern
- Krankenhäuser und Pflegeheime
- Kühl- und Gefrierräume (auch bei Minustemperaturen)
- Industrieflächen mit engen Produktionsplänen
Systemaufbau
Ein PMMA-System besteht typischerweise aus Grundierung, einer oder mehreren Mittelschichten (mit Quarzsandeinstreuung für Rutschhemmung) und einer transparenten Versiegelung (Topcoat). Der Topcoat schützt gegen UV-Strahlung und verleiht der Oberfläche die gewünschte Optik.
Verarbeitung auch bei Kälte
Im Gegensatz zu Epoxidharz- und PU-Systemen kann PMMA auch bei Temperaturen bis –30 °C verarbeitet werden. Das macht es zum idealen System für Winterbaustellen und Kühlräume.
Unsere Vorgehensweise
Terminplanung
Wir planen die Sanierung in Absprache mit Ihnen – häufig am Wochenende oder in der Nacht.
Untergrundvorbereitung
Kugelstrahlen, Schleifen und Fehlstellensanierung – auch bei tiefen Temperaturen möglich.
Grundierung
PMMA-Primer für optimale Haftung und Feuchtigkeitssperre.
Mittelschicht(en)
Applikation der PMMA-Schichten, Einstreuung von Quarzsand für Rutschhemmung.
Versiegelung (Topcoat)
UV-stabiler Abschlussanstrich in gewünschter Optik und Glanzgrad.
Begehbar in 1–2h
Nach 1–2 Stunden ist die Fläche bereits für Fussverkehr freigegeben.
